Central Pentecostal Tabernacle, Modernistisches Kirchengebäude in Edmonton, Kanada
Das Central Pentecostal Tabernacle ist ein modernistisches Kirchengebäude in Edmonton mit einem flachen Dach und kubischer Grundform. Eine pyramidenförmige Erweiterung mit großflächigen Glasfassaden an den Eingängen prägt das Gesamtbild und bietet zusätzliche Kapazität für die Gemeinde.
Peter Hemingway entwarf die ursprüngliche Struktur 1964 als markantes Beispiel modernistischen Kirchenbaus. Eine bedeutende pyramidenförmige Erweiterung entstand 1972, um die wachsende Gemeinde zu unterstützen.
Das Gebäude zeigt die Handschrift des französischen Architekten Le Corbusier mit asymmetrischen Fenstern und Stahlbeton im internationalen Stil. Diese gestalterischen Elemente prägen bis heute das Erscheinungsbild und vermitteln den Besuchern einen Eindruck von moderner Architekturgeschichte.
Das Gebäude ist mit seiner markanten Pyramidenform leicht zu erkennen und verfügt über großzügige geeiste Eingänge. Die angrenzende Plattform bietet einen natürlichen Versammlungsort und ermöglicht eine einfache Orientierung beim Näherkommen.
Das Gebäude markiert Hemingways erste Auseinandersetzung mit pyramidalen Formen, einem Konzept das er später bei der Gestaltung des Muttart Conservatory weiterentwickelte. Diese experimentelle Phase zeigt, wie einzelne Projekte sich in nachfolgenden architektonischen Arbeiten fortsetzen.
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