Fort Victoria, Nationales Denkmal und Freilichtmuseum im Smoky Lake County, Kanada
Fort Victoria ist ein nationales Denkmal Kanadas und ein Freilichtmuseum im Smoky Lake County, Alberta, am Ufer des North Saskatchewan River. Der Besucher kann dort historische Holzgebäude besichtigen, die an die frühe Zeit des Pelzhandels und der Besiedlung erinnern.
Der Standort wurde in den frühen 1860er Jahren von methodistischen Missionaren genutzt und erhielt 1864 mit dem Bau eines Handelspostens der Hudson's Bay Company seine entscheidende Prägung. Der Name Victoria wurde zu Ehren der damaligen britischen Königin gewählt.
Das Gelände am North Saskatchewan River ist ein Ort, an dem verschiedene Bevölkerungsgruppen aufeinandertrafen: Cree, Métis, französisch-kanadische Siedler und Europäer. Wer heute durch die alten Holzgebäude spaziert, spürt, wie unterschiedliche Lebensweisen einst nebeneinander bestanden.
Das Gelände öffnet in den Sommermonaten, von Mitte Mai bis Anfang September, und liegt an der Range Road 171A, gut ausgeschildert und mit dem Auto leicht erreichbar. Da der Eintritt nur in bar bezahlt werden kann, empfiehlt es sich, Bargeld mitzunehmen.
Das älteste noch an seinem ursprünglichen Standort erhaltene Gebäude auf dem Gelände ist das Quartier des Schreibers, das um 1865 errichtet wurde. Nicht weit davon entfernt liegt ein Friedhof aus dem Jahr 1896 auf einem Hügel mit Blick auf den Fluss, der etwa 100 Gräber enthält, von denen viele Menschen gehören, die in den 1870er Jahren an Pocken starben.
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