Saskatchewan, Prärieprovinz im westlichen Kanada.
Saskatchewan ist eine westkanadische Provinz, die sich über ausgedehnte Territorien erstreckt, mit einem nördlichen Waldgürtel und südlichen Ebenen voller Getreidefelder, die von zahlreichen Seen und Flussläufen durchzogen werden. Die Landschaft wechselt zwischen dichtem Nadelwald, Parkland mit vereinzelten Baumgruppen und offenen Prärien, wo der Horizont in jede Richtung weit sichtbar bleibt.
Die Provinz entstand 1905 aus den Northwest Territories und wurde Teil der kanadischen Konföderation, während sich Siedler in großer Zahl auf den Ebenen niederließen. Zuvor hatten First Nations und Métis über Jahrhunderte in der Region gelebt, bevor Verträge und Reservate ihre Lebensweise veränderten.
Die Bewohner pflegen ihre Verbindungen zu den Traditionen der First Nations, Métis und europäischen Einwanderer durch Festivals, Powwows und kulturelle Zentren, die überall in der Provinz zu finden sind. In kleineren Gemeinden und auf dem Land kann man oft Hutteriterkolonien besuchen oder an Erntefesten teilnehmen, bei denen lokale Bräuche und landwirtschaftliche Traditionen noch lebendig sind.
Regina, die Hauptstadt, liegt im Süden und dient als Verwaltungszentrum, während Saskatoon im mittleren Teil der Provinz die größte Stadt bildet und mehrere Universitäten beherbergt. Das Straßennetz verbindet kleinere Städte und ländliche Gemeinden miteinander, wobei weite Entfernungen zwischen den Orten üblich sind.
Die Provinz liefert mehr als die Hälfte des kanadischen Weizens und führt weltweit beim Export von Kalisalz und Uran aus den mineralreichen nördlichen Gebieten. Außerdem besitzt das Gebiet mehr Straßenkilometer pro Einwohner als jede andere kanadische Provinz, was die Weite und Verteilung der Siedlungen widerspiegelt.
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