Fort Chipewyan, Handelsdorf in Nord-Alberta, Kanada
Fort Chipewyan liegt am westlichen Ufer des Lake Athabasca in einer abgelegenen Region Albertas. Das Dorf erstreckt sich entlang des Wassers und wird hauptsächlich über Wasser- oder Luftverkehr erreicht.
Die Nordwest-Gesellschaft gründete die Handelstation 1788 und machte sie zur ersten europäischen Dauersiedlung in Alberta. Der Ort entwickelte sich dann als wichtiger Knotenpunkt für Pelzhandelsrouten in der Region.
Die Gemeinde wird von drei Ureinwohnergruppen geprägt: den Mikisew Cree, den Athabasca Chipewyan und den Fort-Chipewyan-Métis. Diese Gruppen haben die Art geprägt, wie Menschen hier zusammenleben und ihre Traditionen weitergeben.
Der Ort ist nur per Flugzeug oder Boot im Sommer zu erreichen; im Winter ermöglichen Eisstraßen die Anfahrt. Besucher sollten sich auf begrenzte Versorgungsmöglichkeiten und längere Reisezeiten einstellen.
Ein Pelzhändler namens Roderick Mackenzie sammelten ab 1790 über 2000 Bücher für die Einwohner und schuf so eine der ersten Bibliotheken in dieser fernen Region. Diese Sammlung war für die Bewohner eine unerwartete Quelle von Wissen und Unterhaltung.
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