Athabasca-Ölsande, Ölfeld in Alberta, Kanada.
Die Athabasca-Ölsande bilden ein ausgedehntes Gebiet im Nordwesten Albertas, wo sich dunkles Bitumen in Mischung mit Sand und Lehm unter der borealen Waldlandschaft lagert. Die schwarze Substanz ist in den oberen Erdschichten verteilt, teils nah an der Oberfläche sichtbar oder durch Aufschlüsse erkennbar.
Erste Nationen wie die Cree kannten diese Ablagerungen lange vor der Ankunft europäischer Entdecker und nutzten das klebrige Material zum Abdichten von Kanus. Europäische Aufzeichnungen aus dem frühen 18. Jahrhundert erwähnen die natürlichen Bitumenvorkommen erstmals schriftlich.
Die Förderoperationen verändern die lokalen Gemeinschaften durch Umweltveränderungen, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung im Nordosten Albertas.
Die Gegend ist hauptsächlich durch industrielle Aktivitäten geprägt und liegt abseits der üblichen Reiserouten im nördlichen Alberta. Besucher sollten sich bewusst sein, dass der Zugang eingeschränkt und auf wenige Aussichtspunkte oder geführte Touren beschränkt sein kann.
An manchen Stellen tritt das Bitumen auf natürliche Weise an die Oberfläche und bildet klebrige schwarze Flecken, die an Teer erinnern. Diese natürlichen Austritte waren es, die den indigenen Völkern und späteren Siedlern den Hinweis auf die unterirdischen Vorkommen gaben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.