Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Zwischenstaatliche Organisation in La Muette, Paris, Frankreich
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist eine zwischenstaatliche Einrichtung im Pariser Stadtviertel La Muette. Das Areal umfasst mehrere Gebäude mit Verwaltungsbüros, Konferenzräumen und Forschungsabteilungen, in denen internationale Wirtschaftsrichtlinien erarbeitet werden.
Die Institution entstand 1948 aus der Verwaltung des Marshall-Plans. Sie nahm 1961 ihre heutige Form an, um wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen westlichen Ländern zu fördern.
Delegierte aus 38 Mitgliedsstaaten nutzen diese Räume für wirtschaftspolitische Beratungen, die in mehreren Arbeitssprachen geführt werden. Die Atmosphäre ist geprägt von protokollarischen Abläufen und einem ruhigen Arbeitsklima, das diplomatische Verhandlungen ermöglicht.
Das öffentliche Informationszentrum ermöglicht Besuchern Zugang zu Wirtschaftsberichten, Studien und statistischen Datenbanken der Mitgliedsländer. Die Anlage erreicht man über eine Zufahrt an der Rue André-Pascal, mehrere Métro- und Bushaltestellen liegen in der Nähe.
Die Länder, die hier vertreten sind, erwirtschaften zusammen mehr als 60 Prozent aller Waren und Dienstleistungen weltweit. Diese Mitgliedsstaaten stellen gleichzeitig weniger als ein Fünftel der Weltbevölkerung dar.
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