Mount Barrow, Berggipfel im nordöstlichen Tasmanien, Australien
Der Mount Barrow ist ein mit jurassischem Dolerit bedecktes Plateau im Nordosten Tasmaniens, 22 km ostnordöstlich von Launceston, mit einem scharfen Gipfelgrat am nordöstlichen Ende, der 1.406 m erreicht. Das Plateau erstreckt sich über etwa 3 km und trägt Blockfelder, temperierten Primärregenwald sowie subalpine und alpine Vegetation. Nahe dem Gipfel führt eine schmale Schotterstraße zu einem Parkplatz bei einer alten Steinhütte.
Der Mount Barrow war bis weit ins 19. Jahrhundert ein Hindernis für Siedler. George Robinson und der Botaniker Robert William Lawrence erkundeten in den 1830er Jahren das steile, bewaldete Gelände, 1846 folgte eine wissenschaftliche Expedition unter Paul Strzelecki. Ab den späten 1870er Jahren öffneten Holzeinschlag und Rodungen die umliegenden Täler bei Nunamara, Patersonia und Diddleum Plains.
Der Berg liegt dort, wo die Gebiete der Ben-Lomond-Nation, des Letteremairener-Clans im Tamar-Tal und des Pyemmairrenerpairrener-Clans zusammentrafen. Sein indigener Name pialermeliggener wurde von G.A. Robinson bei der Erkundung des oberen Pipers River aufgezeichnet; die Endung bezeichnet Klippen oder Geröll nahe dem Gipfel, was zu den freiliegenden Felswänden passt.
Die Straße zum Gipfel wird im Winter wegen Schnees zeitweise gesperrt; nahe dem Gipfel wird sie zu einem schmalen Schotterweg, der an einem Parkplatz neben einer alten Steinhütte endet. Die Schneegrenze liegt bei etwa 1.100 Metern, und Bäche am Steilhang können nach starkem Schneefall zu Wasserfällen anschwellen.
Der Gipfel ist der wichtigste SendeStandort für Fernsehen und UKW-Radio im Nordosten Tasmaniens. Weil sich an den Türmen Eis bildet, tragen die Anlagen Schutzschilde gegen herabfallendes Eis, und die Programme erreichen sie über Mikrowellenrichtfunk statt Glasfaserkabel. Der Strom kommt über eine Freileitung den Osthang hinauf.
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