Golf von Guinea, Ozeanbucht zwischen Kap Lopez und Kap Palmas, Nordatlantischer Ozean
Der Golf von Guinea ist eine ausgedehnte Meeresbucht an der westafrikanischen Küste, die sich vom Kap Lopez in Gabun bis zum Kap Palmas in Liberia erstreckt. Zahlreiche Inseln vulkanischen Ursprungs und breite Flussmündungen gliedern die Küstenlinie, die mehrere tausend Kilometer lang ist.
Seit dem 15. Jahrhundert nutzten europäische Händler die Bucht als Anlaufpunkt für den Handel mit Gold, Elfenbein und versklavten Menschen. Koloniale Stützpunkte entstanden entlang der gesamten Küste, viele davon als befestigte Handelsposten in strategischen Häfen.
Dutzende Sprachen und Dialekte prägen die Küstenorte vom Senegal bis Angola, wo Fischer ihre Netze noch von Hand werfen und lokale Märkte frischen Fang aus dem Atlantik anbieten. Die Küche dieser Region verbindet Meeresfrüchte mit Maniok, Plantagen und scharfen Gewürzen, die in einfachen Garküchen am Strand zubereitet werden.
Die Wassertemperatur bleibt das ganze Jahr über warm, während Regenzeiten zwischen April und November die Küste häufiger mit Schauern überziehen. Küstenstädte bieten Zugang zu Stränden, Häfen und kleinen Inseln, die mit lokalen Booten erreichbar sind.
Der Äquator kreuzt den Nullmeridian bei 0 Grad Nord und 0 Grad Ost mitten in diesen Gewässern, ein Punkt, den Kartografen oft als Null-Insel bezeichnen. Fehlerhafte GPS-Daten landen häufig hier, weshalb Online-Karten diesen Ort mit Tausenden fälschlich zugeordneter Standorte markieren.
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