Lake Nokoué, Geschütztes Feuchtgebietssystem nahe Cotonou, Benin
Der See Nokoué ist ein großes Feuchtgebiet in Südbenin, das sich über eine breite Fläche erstreckt und mit dem Atlantischen Ozean verbunden ist. Das Wasser wird hauptsächlich vom Fluss Ouémé gespeist und bildet ein wichtiges Ökosystem für Fische und andere Wasserlebewesen.
Der Nokoué-See ist eine Lagune im Süden Benins, die von den Flüssen Ouémé und Sô gespeist wird, welche Sedimente eintragen. Cotonou liegt an seinem Südufer, die Pfahlbausiedlung Ganvié am Nordufer. Im Jahr 2000 wurde der See zusammen mit der Lagune von Porto-Novo als Ramsar-Gebiet ausgewiesen.
Fischerfamilien am See legen Acadjas an, Zäune aus untergetauchten Zweigen, in denen sich Fische vor dem Fang sammeln. Das ist eine traditionelle Zuchttechnik und kein natürliches Element; die dichten Reisigwände sind auf dem Wasser allgegenwärtig. Gefischt wird handwerklich von kleinen Einbaumkanus aus, und Buntbarsche, Heringe und Garnelen machen rund 85 % der Fänge aus.
Besucher können die besten Beobachtungsbedingungen zwischen November und Juni erwarten, wenn die Wasserstände niedriger sind und die Landschaft freigelegter wirkt. Um das Gebiet zu erkunden, ist es hilfreich, sich von erfahrenen Führern leiten zu lassen, da die Topographie komplex ist.
Der Fischfang im See wird von drei Gruppen bestimmt: Buntbarsche, Heringe und Garnelen machen zusammen etwa 85 % des Fangs aus. Gefischt wird handwerklich von kleinen Einbaumkanus mit kleinen Mengen; der Ertrag wird auf 2 Tonnen pro Hektar und Jahr geschätzt.
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