Eastern Himalayan subalpine conifer forests, Bergwald-Ökoregion im östlichen Himalaya, Bhutan.
Die Osthimalaya-subalpinen Nadelwälder sind eine Ökoregion in Bhutan, die sich in großen Höhenlagen der östlichen Himalaya-Berge erstreckt. Die Landschaft wird von dichten Nadelwäldern geprägt, die an die Kälte und den dünnen Sauerstoffgehalt der Höhenlagen angepasst sind.
Diese Wälder bildeten seit der Antike eine natürliche Grenze zwischen Tibet und dem indischen Subkontinent. Diese geografische Lage hat die Handels- und Wanderungsrouten der Region über Jahrhunderte hinweg geprägt.
Einige Waldabschnitte gelten in buddhistischen Gemeinschaften als heilig, und diese Überzeugung beeinflusst noch heute den Umgang der Menschen mit dem Land. Wer durch die Region reist, kann beobachten, wie Gebetsfahnen und kleine Schreine am Waldrand auf diese Beziehung hinweisen.
Ein Besuch erfordert gute körperliche Fitness, da die Höhenlage und das unwegsame Gelände den Aufenthalt anstrengend machen können. In den Wintermonaten sind die Temperaturen sehr niedrig, daher ist warme Kleidung unerlässlich, egal zu welcher Jahreszeit man aufbricht.
Die Roten Pandas kommen in dieser Region in den höchsten Lagen vor, in denen sie weltweit natürlich leben. Wer langsam und leise durch die Wälder geht, hat die besten Chancen, eines dieser seltenen Tiere zwischen den Bäumen zu entdecken.
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