Pacaraima, Grenzgemeinde in Roraima, Brasilien
Pacaraima ist eine Gemeinde im äußersten Norden Brasiliens, die sich auf 920 Metern Höhe erstreckt und an Venezuela grenzt. Das Gebiet umfasst verschiedene Landschaftstypen und bildet einen wichtigen Kontaktpunkt zwischen Brasilien und seinem nördlichen Nachbarn.
Die Gemeinde entstand 1995 durch die Aufteilung des Territoriums von Boa Vista und wurde durch Staatsgesetz Nr. 96 am 17. Oktober offiziell anerkannt. Diese Gründung markierte die Schaffung einer neuen Verwaltungseinheit in der nördlichsten Region Brasiliens.
Das Micaraima-Festival findet am ersten Wochenende nach dem Karneval statt, während die Padroeiro-Feier am 4. Oktober stattfindet.
Der Zugang erfolgt über die BR-174-Bundesstraße, die Pacaraima mit Boa Vista über eine 220 Kilometer lange asphaltierte Strecke verbindet. Regelmäßige Busverbindungen bedienen diese Route und ermöglichen den Zugang zu dieser grenznahen Gemeinde.
In der Nähe der Kreuzung der Bundesstraße BR-174 und der Staatsstraße RR-400 befindet sich die archäologische Stätte Pedra Pintada mit uralten Felsritzungen. Diese Gravierungen zeigen Zeugnisse menschlicher Präsenz aus längst vergangenen Zeiten an diesem Grenzort.
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