Santo Antão, Gebirgsinsel im Barlavento-Archipel, Kap Verde
Santo Antão ist die nordwestlichste Insel von Kap Verde und zeigt ein bergiges Gelände mit tiefen Tälern und Gipfeln, die fast 2.000 Meter hoch reichen. Das Klima und die Landschaft verändern sich je nachdem, welche Seite der Insel man besucht, sodass man verschiedene Umgebungen erleben kann.
Ein Navigator namens Diogo Afonso entdeckte die Insel in den frühen 1460er Jahren, und bald darauf wurden Menschen in der Nähe von Ribeira Grande ansässig. Diese ersten Siedlungen legten den Grundstein für die Dörfer und Gemeinschaften, die sich später entwickelten.
Die Dörfer auf Santo Antão pflegen traditionelle Methoden zur Herstellung von Grogue, einem Getränk aus Zuckerrohr, das an die Wurzeln der lokalen Landwirtschaft erinnert. Wer durch die Gegend spaziert, sieht noch immer die alten Brennereien und trifft Menschen, die diese Handwerk bewahrt haben.
Eine Fähre verbindet die Insel in etwa einer Stunde mit São Vicente und fährt mehrmals täglich. Besucher sollten bedenken, dass das bergige Gelände Wanderschuhe erfordert und das Wetter in den höheren Bereichen kühl und windig sein kann.
Die Insel beherbergt etwa 50 Pflanzenarten, die nirgendwo sonst auf der Welt wachsen und in den bergigen Zonen des Eilands überleben. Einige dieser Pflanzen sind stark gefährdet und erinnern daran, wie wertvoll die Natur dieses Ortes ist.
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