Paphos, Archäologischer Küstenkomplex in Paphos, Zypern.
Paphos ist eine Küstenstadt im Südwesten Zyperns und umfasst sowohl eine moderne Hafenzone als auch ein weitläufiges archäologisches Gelände mit römischen Überresten. Die Siedlung erstreckt sich vom Meer bis zu niedrigen Hügeln, wo byzantinische Festungen und mittelalterliche Kirchen zwischen Palmen und Kiefern stehen.
Die Stadt entstand im frühen 4. Jahrhundert v. Chr. als neue Hauptstadt des Inselkönigreichs und ersetzte die ältere Siedlung im Landesinneren. Später wurde sie Verwaltungssitz der römischen Provinz und blieb über Jahrhunderte ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum im östlichen Mittelmeer.
Der Name stammt von der mythischen Geliebten des Pygmalion und zeigt die tiefe Verbindung der Küstenstadt zur Aphrodite-Verehrung. Viele Kirchen und Klöster prägen heute das religiöse Leben und erinnern an die frühe Christianisierung der Insel.
Ein Besuch erfordert mehrere Stunden und bequeme Schuhe, da viele Ruinen über unebenes Gelände verstreut liegen. Die Küstenlage bringt starke Sonne und Wind, daher empfiehlt sich Sonnenschutz und ausreichend Wasser.
Unter einem modernen Schutzbau liegen einige der komplexesten antiken Mosaikböden des gesamten Mittelmeerraums mit Szenen aus über zwanzig verschiedenen Mythen. Die Stadt diente als Schauplatz für die Bekehrung des römischen Statthalters Sergius Paulus durch den Apostel Paulus im 1. Jahrhundert.
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