Haus zur Schwarzen Muttergottes, Kubistisches Museum in der Altstadt, Tschechische Republik
Das House of the Black Madonna ist ein vierstöckiges Gebäude im Herzen der Altstadt mit einer unverwechselbaren Fassade aus scharfen Winkeln und kristallartigen Formen. Die Struktur verbindet neuartige Betonbauweise mit Elementen aus dem ursprünglichen Barockgebäude an diesem Ort.
Der Architekt Josef Gočár entwarf das Gebäude 1912 als Demonstration einer neuen künstlerischen Bewegung, die Geometrie und funktionales Design bevorzugte. Dies war eine Zeit, als Prag sich zu einem Zentrum dieser experimentellen Architektur entwickelte.
Das Innere zeigt Möbel, Gemälde und Gegenstände, die zeigen, wie tschechische Künstler in den frühen 1900ern mit geometrischen Formen experimentierten. Besucher können sehen, wie dieser Stil auch Alltagsobjekte wie Geschirr und Lampen beeinflusste.
Ein Café im Erdgeschoss serviert Kaffee und Gebäck während der Öffnungszeiten, während das Museum über einen separaten Eingang zugänglich ist. Sie können beide Bereiche unabhängig voneinander besuchen oder einen kombinierten Besuch machen.
Eine barocke Marienstatue aus dem ursprünglichen Gebäude sitzt an der Gebäudekante und schafft einen starken Kontrast zu den scharfkantigen kubistischen Formen rundherum. Dies war eine bewusste Entscheidung, die Vergangenheit und Moderne zu verbinden.
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