Škoda Muzeum, Automobilmuseum in Mladá Boleslav, Tschechien
Das Škoda Muzeum nutzt einen zwischen 1898 und 1912 errichteten Fabrikkomplex, in dem bis 1928 Autos gebaut wurden. Auf rund 1800 m² in ehemaligen Fertigungshallen von Laurin & Klement stehen etwa 45 Autos und rund 340 Exponate, um einen zentralen Saal in die Bereiche Tradition, Evolution und Präzision gegliedert. Weiße Wände und Eichenparkett prägen den am 26. November 2012 wiedereröffneten Innenraum.
Laurin & Klement wurde am 18. Dezember 1895 an dieser Stelle als Fahrradhersteller gegründet, damals der größte des Landes, und baute noch im Gründungsjahr Motorräder; ab 1905 folgten Autos. 1925 wurde die Firma an den Škoda-Konzern in Plzeň verkauft. Das Museum eröffnete 1995 zum hundertjährigen Bestehen und wurde nach neun Monaten Umbau am 26. November 2012 in einer Halle wiedereröffnet, in der bis 1926 Autos produziert wurden.
Das Unternehmen hat seine Wurzeln in der Fahrradherstellung und wandelte sich später in einen der führenden Automobilhersteller Europas um. Besucher können sehen, wie diese Transformation durch die ausgestellten Fahrzeuge und Artefakte dokumentiert wird.
Die Ausstellung ist an den meisten Tagen zugänglich und ermöglicht den Besuchern, sowohl restaurierte als auch teilweise restaurierte Fahrzeuge zu sehen. Das Gelände ist leicht zu erreichen und befindet sich in einer Gegend mit guter Anbindung an den Ort.
Das Museum besitzt eine Sammlung von rund 300 Fahrzeugen, zeigt aber nur etwa 46 Autos gleichzeitig. Die Restaurierung eines einzelnen Wagens dauert 1.800 bis 5.000 Stunden. Im Bereich „Präzision“ wird ein historisches Auto in Etappen wieder aufgebaut, sodass die Arbeit hinter jedem Exponat sichtbar wird.
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