Mladá Boleslav, Industriestadt in Mittelböhmen, Tschechische Republik
Mladá Boleslav liegt an der Mündung der Flüsse Jizera und Klenice und verbindet Altstadtbezirke mit modernen Industriezonen. Die Stadt erstreckt sich über ein Gebiet mit wechselnden Landschaften, wo alte Straßen auf zeitgenössische Infrastruktur treffen.
Die Siedlung erhielt ihren Namen von Herzog Boleslaus II. und wurde 1334 zur Stadt erhoben, was ihren Aufstieg zu einem wichtigen Verwaltungszentrum markierte. Diese Ereignisse legten den Grund für die Entwicklung, die die Gegend bis heute prägt.
Die Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert und die Brüderkirche von 1554 zeigen unterschiedliche architektonische Stile, die in der Stadtgeschichte entstanden. Beide Gebäude prägen das Erscheinungsbild der Altstadt, wenn man durch ihre Gassen spaziert.
Die Stadt hat direkte Zugverbindungen nach Prag im Südwesten sowie regelmäßige Busverbindungen, die den Zugang von auswärts vereinfachen. Die täglichen Verbindungen ermöglichen sowohl Tagesausflüge als auch längere Besuche von der Hauptstadt aus.
Die Škoda-Autofabrik entstand 1895 als Laurin & Klement und ist bis heute der größte Arbeitgeber der gesamten Region. Besucher können die prägende Rolle dieser Industrie in der Stadtentwicklung und im Alltag der Menschen überall spüren.
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