Parque Nacional del Este, Nationalpark im Südosten der Dominikanischen Republik
Der Nationalpark Cotubanamá umfasst 791,9 km² in den Provinzen La Altagracia und La Romana, darunter 110 km² der Insel Saona und die 22 Hektar große Isla Catalinita. Sein trapezförmiges Gebiet vereint feuchten und trockenen subtropischen Wald, Mangroven, Strände, Klippen und hunderte Höhlen; 80 % des Bodens liegen auf Kalk- und Korallengestein. Das Foto zeigt hellbeige Sandhügel, eingerahmt von zwei Kokospalmen, deren Wedel sich über flaches türkisfarbenes Wasser wölben.
Das Schutzgebiet wurde 1975 gegründet und gehört somit zu den frühen Naturschutzprojekten der Dominikanischen Republik. Die vorhandenen archäologischen Stätten dokumentieren die Präsenz der Taíno-Bevölkerung über mehrere Jahrhunderte in dieser Region.
Der Name des Parks erinnert an Cotubanamá, den Taíno-Kaziken des Häuptlingstums Higüey, der 1504 in Santo Domingo auf Befehl von Gouverneur Nicolás de Ovando gehängt wurde. In den Höhlen José María, Ramoncito und Berna hinterließen die Taíno Tausende Piktogramme, Malereien, Petroglyphen und Schnitzereien; im Park liegen über 20 zeremonielle Plätze und mehr als acht indigene Friedhöfe.
Besucher können über Bayahibe oder Boca de Yuma eintreten, wobei für bestimmte Touren ein lokaler Führer erforderlich ist. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk und Wasser mitzunehmen, da viele Pfade durch Gelände und Höhlen führen.
Die Höhlen des Parks umfassen mehr als 20 zeremonielle Plätze und über acht indigene Friedhöfe; in Jose Maria, Ramoncito und Berna finden sich Tausende taínozeitliche Felsbilder, Malereien und Petroglyphen. Im Padre-Nuestro-Komplex dienten Süßwasserbecken in den Höhlen Chicho, El Toro und Brujo als Trinkwasserquelle.
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