Lítla Dímun, Unbewohnte Insel auf den Färöer, Dänemark.
Lítla Dímun ist eine unbewohnte Insel in den Färöern, die sich steil aus dem Nordatlantik erhebt. Die gesamte Insel wird von Klippen umgeben, während grüne Hänge zum Gipfel führen.
Die Insel wurde 1852 von der dänischen Krone an Bauern aus Hvalba und Sandvík verkauft und ist seitdem das einzige private Eiland der Färöer. Die Hirten nutzen den Ort jährlich zur Schafsammlung und haben dabei Seile an den Hängen installiert.
Der Name Dímun stammt aus keltischen Sprachelementen und bedeutet 'Doppelhals', was nordisch-keltische Verbindungen im Nordatlantik belegt.
Das Betreten der Insel ist nur bei gutem Wetter möglich und erfordert Kletterausrüstung sowie körperliche Fitness. Die von Hirten installierten Seile helfen bei der Besteigung, doch Besucher sollten die Bedingungen sorgfältig einschätzen.
Ein besonderes Naturphänomen zeigt sich regelmäßig an der Spitze: Eine Linsenwolke bildet sich durch aufsteigende Luftströmungen und ist von der Nachbarinsel Suðuroy aus sichtbar. Dieses seltene Wetterphänomen entsteht durch die besonderen Bedingungen, die die Insel schafft.
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