Färöer, Archipel von 18 Inseln im Nordatlantik, Dänemark.
Die Färöer sind eine Gruppe von 18 Inseln im Nordatlantik, die zum Königreich Dänemark gehören und eine eigene Verwaltung führen. Steile Klippen, schmale Meeresarme und grasbedeckte Hochebenen prägen die Landschaft, in der Wasserfälle aus dem Hochland in die Buchten hinabstürzen und Schafe frei auf den Hängen weiden.
Irische Mönche erreichten die Inseln um 625, bevor skandinavische Siedler um 825 ankamen und das Løgting gründeten, ein Parlament, das seit dem Jahr 900 tagt. Die Inseln standen später unter norwegischer und dänischer Herrschaft, erhielten aber 1948 innere Selbstverwaltung.
Die Färinger sprechen Färöisch, eine nordgermanische Sprache, die alte Verbindungen zum Altnordischen bewahrt und heute im täglichen Leben, im Radio und in Schulen verwendet wird. In den Dörfern entlang der Küste erkennt man die Lebensweise an den hölzernen Bootshäusern, den aufgehängten Schafsfellen zum Trocknen und den Gemeinschaftsräumen, in denen sich Nachbarn nach der Arbeit auf See oder in den Weiden treffen.
Regelmäßige Fähren aus Dänemark und Island fahren ganzjährig nach Tórshavn, während der Flughafen Vágar Direktverbindungen aus mehreren europäischen Städten anbietet. Wechselhaftes Wetter verlangt von Besuchern Kleidung zum Überziehen und wasserdichte Jacken, da Regen und Wind innerhalb von Stunden auftreten können.
Die Inseln haben weder Bäume noch Wildtiere wie Füchse oder Schlangen, sodass die Landschaft ausschließlich von niedrigen Gräsern, Moosen und freilaufenden Schafen geprägt wird. In den Sommermonaten bleibt es nachts fast hell, und manche Dörfer bleiben auch nach Mitternacht noch in Dämmerlicht getaucht.
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