Landesbibliothek der Färöer, Nationalbibliothek in Tórshavn, Färöer
Die Nationalbibliothek der Färöer ist die zentrale öffentliche Bibliothek in Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer-Inseln. Sie befindet sich im Stadtzentrum und enthält die umfangreichste Sammlung färöischer Literatur, Zeitschriften, historischer Dokumente und Handschriften des Landes.
Die Bibliothek wurde 1828 gegründet und ist damit eine der ältesten öffentlichen Institutionen der Inseln. Im Laufe des 20. Jahrhunderts übernahm sie die Rolle einer Nationalbibliothek und begann, alle auf den Färöern veröffentlichten Werke systematisch zu sammeln.
Die Nationalbibliothek bewahrt Bücher, Handschriften und Dokumente auf Färöisch, einer Sprache, die lange Zeit kaum schriftlich festgehalten wurde. Wer die Sammlung besucht, bekommt einen direkten Eindruck davon, wie die färöische Sprache im Laufe der Zeit in Schriftform gebracht wurde.
Die Bibliothek ist für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet sowohl Ausleihe als auch Lesesaalnutzung an. Da sie zentral in Tórshavn liegt, ist sie zu Fuß aus den meisten Teilen der Innenstadt gut erreichbar.
Die Bibliothek fungiert auch als Universitätsbibliothek der Färöer-Universität, was bedeutet, dass Forscher und Studenten täglich neben der allgemeinen Öffentlichkeit arbeiten. Diese Doppelrolle ist selten und macht die Einrichtung zu einem ungewöhnlich lebendigen Treffpunkt auf einer kleinen Insel.
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