Kirkjubøargarður, Mittelalterlicher Bauernhof in Kirkjubøur, Färöer Inseln.
Kirkjubøargarður ist ein Bauernhof mit mehreren Bereichen, einige davon stammen aus mittelalterlicher Zeit und zeigen traditionelle isländische Architektur. Die einzelnen Räume wie die Rauchkammer und die Bibliotheksstube sind durch ihre speziellen Funktionen geprägt und geben Einblick in das frühere Leben.
Der Hof war von etwa 1100 bis zur Reformation in der Mitte des 16. Jahrhunderts der Sitz des Bischofs und einer Ausbildungsstätte für die Diözese der Färöer. Nach dieser Zeit wurde er zu einem privaten Wohnort und ist seitdem in derselben Familie geblieben.
Die Familie Patursson bewohnt diesen Ort bereits seit Generationen und prägt das tägliche Leben mit traditionellen Praktiken. Der Hof zeigt, wie Menschen in dieser Gegend seit Jahrhunderten mit dem Land und den Tieren verbunden sind.
Der Ort liegt in einem kleinen Dorf und ist am besten zu Fuß zu erkunden, wobei man traditionelle faröische Häuser auf dem Weg sieht. Es lohnt sich, Zeit einzuplanen, um sowohl die historischen Räume als auch die modernen Betriebsbereiche des Hofes zu sehen.
Die Rauchkammer wurde mit Nummern versehenen Driftwoodstücken aus Norwegen gebaut, die speziell für den Zusammenbau gesammelt und verschifft wurden. Diese praktische Methode zeigt, wie Insulaner historisch ihre Materialien beschafften, da Holz auf den Inseln selbst knapp war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.