Skansin, Militärfestung in Tórshavn, Färöer Inseln.
Skansin ist eine Festung auf einer Anhöhe am Hafen von Tórshavn, 1580 von Magnus Heinason erbaut. Auf den grasbewachsenen Wällen stehen vier dänische Kanonen aus den Jahren 1776 bis 1813 und zwei 5,5-Zoll-Geschütze aus der britischen Besatzungszeit ab 1940. Der Leuchtturm Skansin, ein weiß-roter Turm, überragt die Anlage.
Magnus Heinason ließ Skansin 1580 zum Schutz Tórshavns vor Piraten- und Sklavenraubzügen errichten, nachdem er selbst beinahe Opfer eines solchen Überfalls geworden war. 1780 wurde die Anlage erheblich ausgebaut und danach mehrfach umgebaut. 1808 richteten britische Schiffe während der Napoleonischen Kriege schwere Schäden an; ab 1940 diente sie dem Vereinigten Königreich als Militärstützpunkt.
Die Einheimischen nennen Skansin die friedlichste Festung der Welt, denn von hier wurde im Wesentlichen immer nur Salut geschossen. Wegen der Lage direkt am Hafen ist die Anlage ein beliebtes Ausflugsziel; die älteren dänischen Kanonen stammen aus den Jahren 1776 bis 1813.
Die Festung ist frei zugänglich und rund um die Uhr geöffnet, so dass Besucher jederzeit vorbeikommen können. Von dem Hügel aus hat man Blick auf den Hafen, die Insel Nólsoy und die umliegende Küstenlandschaft.
Die beiden 5,5-Zoll-Geschütze auf den Wällen stammen nicht von einem Kriegsschiff: Sie wurden von britischen Streitkräften aufgestellt, die Skansin nach der Besetzung der Färöer im April 1940 als Militärstützpunkt nutzten. Daneben stehen vier wesentlich ältere dänische Kanonen aus den Gussjahren 1776 bis 1813. Die Einheimischen nennen Skansin die friedlichste Festung der Welt, weil von hier im Wesentlichen nur Salut geschossen wurde.
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