Kalsoy, Insel auf den nördlichen Färöer-Inseln.
Kalsoy ist eine Insel in den nördlichen Färöern mit drei Gebirgsspitzen und einer abwechslungsreichen Landschaft. Die westliche Seite wird durch steile schwarze Basaltklippen geprägt, während die östliche Seite grüne, sanfte Abhänge bietet.
Die Insel wurde erstmals dauerhaft besiedelt, später entwickelten sich mehrere Dörfer, die durch Tunnel miteinander verbunden sind. Das Dorf Blankaskáli verschwand im frühen 19. Jahrhundert durch Bergstürze, die seine Bewohner zur Umsiedlung zwangen.
Die Statue der Kópakonan in Mikladalur erzählt die Geschichte einer Selkiefrau, die sich nach ihrer Gefangennahme gegen die Männer des Ortes zur Wehr setzte. Diese Figur verkörpert lokale Überlieferungen und zeigt, wie alte Geschichten in der Inselkultur lebendig bleiben.
Die vier Tunnel verbinden die Dörfer miteinander und ermöglichen eine sichere Durchfahrt bei schlechtem Wetter. Besucher können mit der Fähre Sam von Klaksvík anreisen, die Fahrzeuge transportiert und von lokalen Bedingungen abhängt.
Die nördlichen Klippen dienten als Drehort für ein großes Actionfilm-Abenteuer und sind seit damals ein Anziehungspunkt für Filmfans. Die dramatische Lage der Küste machte sie zur perfekten Wahl für diese filmische Produktion.
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