Grenadinen, Archipel der Inseln über dem Winde, St. Vincent und die Grenadinen
Die Grenadinen sind ein Archipel aus 32 Inseln und Riffen, der sich über 97 km durch die südöstliche Karibik zwischen Sankt Vincent und Grenada erstreckt. Die einzelnen Inseln variieren von bewohnten Eilanden mit Dörfern und Häfen bis zu unbewohnten Korallenriffen mit Palmen am Strand.
Karibische Völker nutzten diese Gewässer zum Fischen und für die Seefahrt, bis französische Siedler ab 1650 erste Plantagen auf mehreren Inseln anlegten. Die Briten übernahmen 1762 die Kontrolle und entwickelten die Inselkette zu einem Teil ihrer Kolonialroute durch die Kleinen Antillen.
Die Grenadinen pflegen ihre Bootsbautradition weiter, wobei auf mehreren Inseln noch heute hölzerne Fischerboote nach jahrhundertealten Methoden entstehen. Diese Handwerkskunst zeigt sich besonders in den Werftorten, wo die Boote oft in leuchtenden Farben bemalt werden.
Fährverbindungen verkehren mehrmals wöchentlich zwischen den größeren Inseln wie Bequia, Canouan und Union Island, wobei die Überfahrten je nach Seegang zwischen einer und drei Stunden dauern. Wer mehrere Inseln besuchen möchte, sollte flexibel planen, da Abfahrten vom Wetter abhängen.
Nur neun der 32 Inseln haben dauerhafte Bewohner, während andere ausschließlich als private Resorts oder Naturschutzgebiete für Seevögel dienen. Einige dieser unbewohnten Inseln erlauben Tagesbesuche für Wanderungen und Schnorcheln, solange Gäste bei Sonnenuntergang wieder abreisen.
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