Bissau, Hauptstadt an Atlantikküste, Guinea-Bissau
Bissau ist eine Hauptstadt im Bissau Autonomous Sector in Guinea-Bissau und erstreckt sich über flaches Gelände am Mündungsdelta des Geba-Flusses, wo Wohnviertel und Verwaltungsgebäude entlang breiter Alleen liegen. Palmen säumen viele Straßen, während kleine Kanäle das Stadtzentrum durchziehen und die Nähe zum Atlantik spürbar machen.
Im 17. Jahrhundert legten portugiesische Händler hier einen Stützpunkt für den Handel an, der später zum Verwaltungssitz der Kolonie wurde. Nach der Unabhängigkeit im Jahr 1974 entwickelte sich die Stadt zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des neuen Staates.
Der Name stammt vom Volk der Papel ab, das traditionell die Küstengebiete bewohnt. Heute trifft man in den Straßen auf Händlerinnen in bunten Gewändern, die auf offenen Plätzen frisches Obst und geräucherten Fisch verkaufen.
Am besten erkundet man das Zentrum am Morgen zu Fuß, wenn die Temperatur angenehmer ist und die Märkte gerade öffnen. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte festes Schuhwerk tragen, da viele Wege unbefestigt sind und nach Regenfällen matschig werden können.
Auf dem Seeweg erreicht man die Stadt über den breiten Fluss, sodass größere Schiffe direkt am Hafen anlegen können. Viele öffentliche Gebäude tragen noch portugiesische Kacheldekorationen an den Fassaden, die in der Nachmittagssonne leuchten.
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