Bissagos-Archipel, Inselgruppe in der Region Bolama, Guinea-Bissau
Die Bijagós sind eine Inselgruppe vor der Küste von Guinea-Bissau, die aus vielen bewohnten und unbewohnten Inseln besteht. Die Landschaft wechselt zwischen flachen Küstengebieten, Mangrovensümpfen und Waldflächen mit einer großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenleben.
Portugiesische Entdecker erreichten die Inseln im 16. Jahrhundert, trafen aber auf starke lokale Widerstände und etablierten nie vollständige Kontrolle über die Region. Die insulare Lage ermöglichte es den Bijago, ihre Unabhängigkeit länger zu bewahren als viele kontinentale Völker.
Die Bijago-Menschen bewahren ihre Traditionen durch Rituale und Feste, die das ganze Jahr über stattfinden und das tägliche Leben auf den Inseln prägen. Diese Bräuche verbinden die Gemeinschaften und erzählen von einer langen Geschichte der Selbstbestimmung.
Die meisten Besucher fliegen von der Hauptstadt Bissau an oder nehmen Fährverbindungen von der Küste des Festlandes. Die Anfahrtswege können je nach Jahreszeit unterschiedlich ausfallen, daher ist es sinnvoll, die Bedingungen vorab zu überprüfen.
Die Inseln beherbergen Nilpferde, Krokodile und Seeschildkröten in geschützten Naturgebieten, eine Kombination, die anderswo selten zu finden ist. Diese Mischung aus afrikanischer und mariner Tierwelt macht die Inseln zoologisch außergewöhnlich.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.