Port-au-Prince, Hauptstadt in Haiti
Port-au-Prince ist die Hauptstadt und größte Stadt Haitis, die sich entlang der Küste des Golfs von Gonâve erstreckt und sich in die umliegenden Hügel ausbreitet. Die Stadt besteht aus mehreren Bezirken mit Geschäftsvierteln in Hafennähe und Wohngebieten, die terrassenförmig die Hänge hinaufklettern.
Die Franzosen gründeten die Siedlung 1749 als L'Hôpital und erhoben sie 1770 zur Hauptstadt der Kolonie Saint-Domingue anstelle von Cap-Haïtien. Nach der Unabhängigkeit 1804 blieb sie politisches Zentrum der neuen Republik.
Der Eisenmarkt bildet das geschäftige Herz des täglichen Handels, wo Verkäuferinnen unter schmiedeeisernen Dächern Kunsthandwerk und Haushaltswaren anbieten. Die bunten Gemälde an den Wänden vieler öffentlicher Gebäude zeigen Szenen aus dem Alltag und spiegeln die Bedeutung der bildenden Kunst im städtischen Leben wider.
Die Stadt verbindet sich über Direktflüge mit Nordamerika, Frankreich und karibischen Inseln und dient als Verkehrsknotenpunkt für das ganze Land. Die meisten Besucher erreichen die Metropolregion über den Flughafen nördlich der Innenstadt.
Die Staatliche Universität von Haiti wurde 1920 gegründet und steht im Zentrum des akademischen Lebens des Landes. Viele öffentliche Plätze tragen noch Namen aus der Kolonialzeit, während gleichzeitig moderne Einkaufsviertel zwischen den historischen Straßen entstanden sind.
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