Gunung Leuser, Berggipfel in der Provinz Aceh, Indonesien.
Mount Leuser ist ein Gipfel in der Barisan-Gebirgskette im Norden Sumatras, Indonesien, innerhalb des Gunung-Leuser-Nationalparks gelegen, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Der Berg ist von dichtem Regenwald bedeckt, der sich vom Tiefland bis in die Höhenlagen erstreckt.
Das Gebiet um den Berg Leuser wurde in den 1930er Jahren unter niederländischer Kolonialherrschaft erstmals als Schutzgebiet ausgewiesen. Nach der indonesischen Unabhängigkeit wurde es schrittweise zu einem Nationalpark ausgebaut, der heute eine der größten Waldschutzflächen Südostasiens bildet.
Die lokalen Gemeinschaften in der Nähe des Berges kennen den Wald seit Generationen und nutzen ihn für Nahrung, Medizin und Orientierung. Diese enge Verbindung zur Natur ist beim Kontakt mit den Dorfbewohnern in der Region spürbar.
Der häufigste Ausgangspunkt für Touren in diesem Gebiet ist Bukit Lawang, ein kleines Dorf am Rand des Nationalparks. Für jeden Aufstieg ist ein ortskundiger Führer Pflicht, da die Wege steil und der Wald ohne Orientierungshilfe schwer zu durchqueren ist.
Der Gunung-Leuser-Nationalpark ist eines der wenigen Orte der Welt, an dem Orang-Utans, Sumatra-Tiger, Sumatra-Nashörner und Sumatra-Elefanten alle im gleichen Waldgebiet leben. Diese vier Tierarten kommen auf der Erde sonst nirgendwo mehr gemeinsam in freier Wildbahn vor.
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