Nationalpark Gunung Leuser, Nationalpark in Nord-Sumatra, Indonesien.
Gunung Leuser ist ein Nationalpark in Nordsumatra und Aceh, der dichten Regenwald, Flüsse und Bergketten umfasst. Das Gelände reicht von tiefen Tälern bis zu Gipfeln über 3000 Meter Höhe und beherbergt Orang-Utans, Elefanten und Tiger.
Die indonesische Regierung richtete das Schutzgebiet 1980 ein, um den Regenwald und seine Tierwelt vor Rodung zu bewahren. Die UNESCO nahm es 2004 in die Liste des Welterbes auf und würdigte damit seine Bedeutung für die Artenvielfalt.
Der Name stammt vom Berg Gunung Leuser, der sich im Herzen des Schutzgebiets erhebt und von den Bewohnern der Region als heiliger Ort betrachtet wird. Besucher treffen in den Randzonen auf Dörfer, in denen Menschen neben Reisfeldern wohnen und täglich mit wilden Tieren in Kontakt kommen.
Die meisten Reisenden starten ihre Touren von Bukit Lawang aus, einem Dorf am Rand des Schutzgebiets, wo Führer mehrtägige Wanderungen durch den Dschungel organisieren. Die Wege verlaufen oft über steile Hänge und durch schlammige Abschnitte, daher sind feste Schuhe und ausreichend Wasser nötig.
Hier wachsen zwei der größten Blüten der Welt: die Rafflesia arnoldii mit ihrem Durchmesser von bis zu einem Meter und der Titanwurz, der über zwei Meter hoch werden kann. Beide Pflanzen blühen selten und geben während der Blütezeit einen intensiven Geruch nach verwesendem Fleisch ab, um Insekten anzulocken.
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