Mount Sibayak, Schichtvulkan in Berastagi, Indonesien.
Mount Sibayak ist ein Schichtvulkan in Berastagi, der sich etwa 2.212 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und von zahlreichen Dampfquellen geprägt ist. Das Gelände besteht aus dunklem vulkanischem Gestein mit Rissen, aus denen ständig schwefelhaltiges Gas und Dampf aufsteigt.
Der Vulkan hatte seine letzte große Eruption im Jahr 1881, seitdem bleibt er geologisch aktiv. Die thermalen Prozesse haben die Landschaft über die Jahrhunderte hinweg geprägt und das Aussehen der Bergkette kontinuierlich verändert.
Der Berg ist in der Karo-Batak-Kultur tief verwurzelt und wird von der örtlichen Bevölkerung als wichtiger Ort betrachtet. Die heißen Quellen und Dämpfe haben über Generationen hinweg Bedeutung für die lokale Gemeinschaft bewahrt.
Die Wanderwege zum Krater beginnen in der Nähe des Ortes und dauern je nach Route zwei bis vier Stunden bis zur Spitze. Festes Schuhwerk ist wichtig, da der Weg über rutschiges vulkanisches Gestein führt und die Luftqualität oben wegen der Schwefeldämpfe belastend wirken kann.
Am Kraterboden findet sich ein grauer See mit schwefelhaltigem Wasser, dessen Oberfläche gelegentlich von Gasblasen durchbrochen wird. Rund um den See haben sich weiße und gelbliche Schwefelbrocken an den Rändern angesammelt, die wie eine natürliche Mineraliensammlung wirken.
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