Great Mosque of Medan, Große Moschee in Medan, Indonesien
Die Große Moschee von Medan steht im Zentrum der Stadt und zeigt eine achteckige Grundform mit vier Flügeln, die sich nach Norden, Süden, Osten und Westen erstrecken. Die zentrale Kuppel wird von mehreren kleineren Kuppeln umgeben, die dem Gebäude eine mehrstufige Silhouette verleihen.
Sultan Mamun Al Rashid gab den Bau im Jahr 1906 in Auftrag und stellte ein Budget von einer Million Gulden bereit. Die Arbeiten dauerten drei Jahre und das Gebäude wurde im September 1909 fertiggestellt.
Der Name verweist auf die religiöse Bedeutung des Gebäudes für die Stadt und ihre Gläubigen, die hier zum gemeinsamen Gebet zusammenkommen. Besucher können in den Innenhöfen und Gebetsräumen die Verbindung von maurischen Bögen und indischen Ornamenten erleben, die der Architektur ein mediterran-asiatisches Erscheinungsbild geben.
Das Gebäude bietet Platz für etwa 2000 Gläubige und verfügt über mehrere Eingänge an den Ecken, die den Zugang von allen Seiten erleichtern. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und die Gebetszeiten beachten, um den Ablauf nicht zu stören.
Die Innenräume zeigen italienische Marmorböden, französische Kristallleuchter und Buntglasfenster aus der Jugendstilzeit. Diese Materialien wurden während der Kolonialzeit aus Europa importiert und verleihen dem Gebäude einen außergewöhnlichen Charakter.
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