Kisaran, Kecamatan in Asahan, Indonesien
Kisaran ist die Hauptstadt des Regierungsbezirks Asahan in Nord-Sumatra, gelegen auf flachem Land nahe dem Fluss Asahan. Die Stadt besteht aus zwei Verwaltungsteilen, Ost und West, mit einer zentralen Geschäftsstraße, Regierungsgebäuden und einem alten Bahnhof aus der Kolonialzeit.
Die Region um Kisaran war Teil des Asahan-Sultanats, das um 1630 gegründet wurde und die Gegend nach islamischem Recht regierte. Die Stadt erlangte ihre heutige Verwaltungsrolle als Hauptstadt des Regierungsbezirks Asahan im Jahr 1980.
In Kisaran leben javanische, malaiische, Batak- und chinesische Gemeinschaften nebeneinander, was sich in den Tempeln, Moscheen und lokalen Märkten widerspiegelt. An Feiertagen sind verschiedene religiöse und kulturelle Veranstaltungen in unterschiedlichen Stadtteilen zu beobachten.
Kisaran liegt an der Trans-Sumatra-Autobahn und ist daher per Bus oder Auto gut erreichbar. Vor Ort sind Motorradtaxis und Kleinbusse die gängigsten Fortbewegungsmittel, um durch die Stadt und in umliegende Ortschaften zu gelangen.
Der Name Kisaran leitet sich vom malaiischen Wort 'kisar' ab, das 'Mahlstein' bedeutet, was auf die frühere Rolle des Ortes als Zentrum für Reismühlen und Gewürzverarbeitung hinweist. Dieser Ursprung zeigt, dass die Stadt lange vor der Kolonialzeit als landwirtschaftliches Verarbeitungszentrum diente.
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