Jersey, Britische Kronbesitzung im Ärmelkanal, Vereinigtes Königreich
Jersey ist eine Insel im Ärmelkanal, die zur britischen Krone gehört, jedoch nicht Teil des Vereinigten Königreichs ist. Die Küste wechselt zwischen flachen Sandstränden im Süden und felsigen Klippen im Norden, während das Inland von landwirtschaftlichen Feldern und kleinen Ortschaften geprägt wird.
Die Verbindung zur Normandie endete im Jahr 1204, als König Johann das französische Festland verlor. Seitdem entwickelte sich die Insel als eigenständiges Gebiet mit direkter Bindung an die englische Krone.
Der Name stammt vom altnordischen Wort "Geirr", das einen Speer bezeichnet, während die Bewohner sowohl Englisch als auch Jèrriais sprechen, eine lokale Variante des Normannischen. Auf den Straßenschildern und in öffentlichen Räumen tauchen beide Sprachen auf, was die zweisprachige Tradition der Insel sichtbar macht.
Öffentliche Busse verbinden die Ortschaften entlang der Küste und im Landesinneren, während Spaziergänge auf den Küstenwegen bei Ebbe besonders lohnend sind. Der Gezeitenunterschied erreicht mehrere Meter und verändert die Küstenlandschaft sichtbar im Laufe des Tages.
Das Gebiet verzeichnet mehr Sonnenstunden im Jahr als jeder andere Ort im britischen Raum. An manchen Sommertagen bleibt es hier länger hell als in London, was Spaziergänge am Abend entlang der Buchten begünstigt.
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