Eschnerberg, Gebirgskette in Feldkirch, Österreich und Schellenberg, Liechtenstein
Der Eschnerberg ist ein Bergrücken, der sich über die Grenze zwischen Österreich und Liechtenstein erstreckt und eine Höhe von etwa 700 Metern erreicht. Mehrere markierte Wanderwege führen über die unterschiedlichen Hänge und bieten Zugang von beiden Seiten der Grenze.
Archäologische Ausgrabungen haben gezeigt, dass Menschen seit der Bronzezeit auf diesem Berg lebten, was auf eine sehr lange Geschichte der menschlichen Besiedlung hindeutet. Im Mittelalter wurde die Wildschloss-Burg auf dem Berg errichtet und prägte die Region über Jahrhunderte.
Der Berg ist für die Dorfbewohner beider Seiten ein wichtiger Treffpunkt, wo sich Traditionen und Feste das ganze Jahr über abspielen. Lokale Menschen nutzen die Hänge zum Wandern und zum Sammeln von Kräutern, was Teil ihrer alltäglichen Verbindung zum Land ist.
Der Berg ist am besten auf den markierten Wegen zu erkunden, die von Feldkirch und Schellenberg beginnen und mit Informationstafeln gekennzeichnet sind. Parkplätze sind an den Haupteinstiegen verfügbar, und der Berg ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei Schnee im Winter die Bedingungen verändern kann.
Auf dem Gipfel stehen die Ruinen der mittelalterlichen Wildschloss-Burg, von der aus man beide Länder gleichzeitig überblicken kann. Dieses Schloss war einst ein wichtiger Außenposten und ist heute ein faszinierendes Zeugnis der Grenzgeschichte dieser Region.
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