Russen-Denkmal, Kriegsdenkmal in Schellenberg, Liechtenstein
Das Denkmal ist eine Steinstruktur in Schellenberg, die an russische Soldaten erinnert, die im Mai 1945 Zuflucht in Liechtenstein suchten. Die Inschriften auf dem Bauwerk dokumentieren die Namen und Geschichten dieser Männer aus dem Ersten Russischen Nationalarmeekorps.
Etwa 500 Soldaten überquerten Anfang Mai 1945 unter dem Kommando von General Holmston-Smyslowsky die österreichische Grenze und baten in Liechtenstein um Asyl. Das Land gewährte ihnen Schutz und lehnte sowjetische Forderungen ab, diese zurück zu schicken.
Das Denkmal erinnert an Liechtensteins Entschlossenheit, schutzbedürftige Menschen zu verteidigen, als das Land sich sowjetischen Forderungen widersetzt hat. Besucher sehen heute in dieser Gegend, wie das kleine Land seine Werte bewahrt hat.
Das Denkmal liegt in der Nähe der österreichischen Grenze und ist von Hinterschellenberg aus leicht zu erreichen, wenn man den Beschilderungen vom Ortskern folgt. Besucher sollten angemessene Wanderschuhe tragen, da der Weg durch die Berghänge führt.
Besucher können auch die historische Wirtschaft zum Löwen aufsuchen, einen traditionellen Gasthof in der Nähe, wo die ersten Verhandlungen über das Asyl stattfanden. Das alte Lokal bietet einen Eindruck davon, wie die Ereignisse des Mai 1945 vor Ort abliefen.
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