Liechtenstein, Kleinstaat zwischen der Schweiz und Österreich
Liechtenstein ist ein Fürstentum in Mitteleuropa zwischen der Schweiz und Österreich, das sich über 160 Quadratkilometer entlang des Rheintals erstreckt. Alpengipfel steigen auf über 2.500 Meter, während elf Gemeinden von Tallagen bis in Bergregionen reichen.
Die Grafschaft Vaduz und die Herrschaft Schellenberg wurden 1719 zu einem Fürstentum vereint. Nach Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 trat das Gebiet dem Rheinbund bei, bis die Zollunion mit Österreich 1919 endete und 1924 zu Vereinbarungen mit der Schweiz führte.
Der Name stammt von der österreichischen Adelsfamilie Liechtenstein, die das Gebiet im frühen 18. Jahrhundert erwarb. Volksfeste verbinden Alphorn-Tradition mit modernen Veranstaltungen, während Dialekte eine Nähe zum Alemannischen zeigen.
Zurich liegt etwa 120 Kilometer westlich und ist über Schweizer Straßen und Bahnverbindungen erreichbar. Öffentliche Busse verbinden die Gemeinden regelmäßig, während Wanderwege in alpine Höhen führen und Postbusse kleinere Siedlungen anfahren.
Das Gebiet zählt zu nur zwei Staaten weltweit, die ausschließlich von anderen Binnenstaaten umgeben sind. Trotz begrenzter Fläche unterhält es diplomatische Vertretungen in mehreren Ländern und hält Mitgliedschaften in internationalen Organisationen, ohne der Europäischen Union anzugehören.
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