Vaduz, Landeshauptstadt im Rheintal, Liechtenstein
Vaduz ist die Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein und liegt am östlichen Ufer des Rheins, umgeben von bewaldeten Berghängen. Die kleine Ortschaft erstreckt sich über sanfte Hänge, mit dem Schloss auf einem Felsvorsprung über den Häusern und dem Zentrum entlang einer kurzen Fußgängerzone.
Die Siedlung wurde im 12. Jahrhundert zum ersten Mal schriftlich erwähnt und entwickelte sich um eine mittelalterliche Burg herum. Im 18. Jahrhundert kaufte die Fürstenfamilie die Herrschaft und die Siedlung wurde zum Verwaltungssitz des neu gegründeten Fürstentums.
Der Name stammt vom lateinischen Wort für Furt und erinnert daran, dass hier einst der Fluss überquert wurde. Heute ist das Zentrum eine ruhige Fußgängerzone, in der Einheimische vor kleinen Cafés sitzen und Besucher durch die Geschäfte auf der Städtle flanieren.
Die Stadt ist zu Fuß gut zu erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen und das Zentrum klein ist. Busse aus der Schweiz halten direkt im Ortskern, von wo aus Wanderwege in die umliegenden Berge führen.
Die Fürstenfamilie wohnt tatsächlich im Schloss, das über der Stadt thront und nicht für Besucher geöffnet ist. An Nationalfeiertagen lädt das Fürstenpaar die Bevölkerung jedoch in die Gärten ein, wo man bei einem Glas Wein mit den Bewohnern ins Gespräch kommen kann.
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