Fürstensteig, Alpiner Wanderweg in Triesenberg und Vaduz, Liechtenstein.
Der Fürstensteig ist ein Wanderweg in den Alpen, der Triesenberg und Vaduz verbindet und über steile Bergflanken mit ausgesetzten Passagen führt. Der Weg durchquert alpine Höhenlagen und bietet an mehreren Stellen enge Pfade entlang von Felswänden, die technisches Geschick und Trittsicherheit erfordern.
Der Weg wurde in die Nordwestwand des Alpspitz geschlagen und 1898 eröffnet; Carl Schädler betrieb den Bau, den Fürst Johann II. bezahlte. Schädler finanzierte zudem aus eigener Tasche das Wegstück vom Gafleisattel bis zur Kuhgratspitze sowie weitere Gebirgswege. Er beginnt oberhalb des Weilers Gaflei in Triesenberg und endet am Gafleisattel (1853 m ü. M.).
Der Name Fürstensteig verweist auf Fürst Johann II., der den Bau des Weges bezahlte. Carl Schädler betrieb 1898 wesentlich dessen Errichtung und finanzierte aus eigener Tasche das Wegstück vom Gafleisattel bis zur Kuhgratspitze sowie weitere Gebirgswege.
Der Weg ist anspruchsvoll und erfordert festes Schuhwerk, sichere Trittsicherheit und körperliche Ausdauer auf längerem Aufstieg. Die beste Zeit zum Wandern ist von Juni bis September, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Tage lang genug sind.
An mehreren Stellen ist der Weg direkt in die Felswand gehauen, mit gesicherten Metallgeländern und Trittstufen für die schwierigsten Passagen. Diese kühnen Konstruktionen verleihen der Route ein besonderes Abenteuer-Gefühl, das typische Bergwanderwege nicht bieten.
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