Villa Ispahan, Persische Villa in Condamine, Monaco
Villa Ispahan ist ein persisch gestaltetes Gebäude in Moneghetti, das sich durch blaue Minarette, farbige Glasfenster und aufwändige persische Architekturelemente auszeichnet. Die Struktur umfasst neun Zimmer und wird heute als indonesisches Konsulat in Monaco genutzt.
Der persische Diplomat Arfa Mirza Riza Khan, ein Vertrauter des Prinzen Albert I., ließ das Gebäude 1910 errichten. Die Villa steht an Boulevard du Jardin Exotique und markiert eine wichtige Periode des kulturellen Austauschs zwischen Persien und Monaco.
Das Gebäude zeigt persische Designelemente, die an die Shah-Moschee in Isfahan erinnern, mit traditionellen Motiven wie dem Löwen-Sonne-Symbol in seiner Ausstattung. Besucher können diese Kunstform in den bunten Glasfenstern und den ornamentalen Details sehen, die den Außenbau und das Innere prägen.
Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Moneghetti und ist von außen leicht zu erkennen an seinen markanten blauen Minaretten und der persischen Fassade. Da es als Konsulat fungiert, ist der Innenbesuch möglicherweise eingeschränkt, daher sollten Besucher vorher prüfen, ob eine Besichtigung möglich ist.
In den 1960er Jahren wurde die Villa in ein Kunstmuseum umgewandelt, das persische Sammlungen ausstellte, bis die Objekte 1983 von Sotheby's in Monte Carlo versteigert wurden. Diese Episode zeigt, wie die Villa zeitweise als kultureller Aufbewahrungsort für bedeutende künstlerische Werke diente.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.