Neusiedler See, Steppensee im Burgenland, Österreich und Győr-Moson-Sopron, Ungarn
Der Neusiedler See ist ein abflussloses Gewässer auf der Grenze zwischen Österreich und Ungarn in der Großen Ungarischen Tiefebene. Eine breite Schilfzone trennt das offene Wasser vom Ufer und bietet Lebensraum für Hunderte von Vogelarten.
Das Gewässer trocknete mehrfach vollständig aus, vor allem in den 1740er-Jahren, um 1812 und in den späten 1860er-Jahren. Diese Phasen verwandelten die Fläche in feuchte Wiesenlandschaft, bevor sich das Wasser wieder sammelte.
Archäologische Funde am Neusiedler See zeigen eine kontinuierliche menschliche Präsenz seit 6000 vor Christus und etablierten die Region als Handelszentrum.
Das flache Wasser erwärmt sich schnell und bleibt im Sommer angenehm zum Baden, während Radwege am Ufer die Erkundung erleichtern. Viele Besucher kommen zum Segeln oder Windsurfen, da der offene Bereich günstige Bedingungen bietet.
Der Salzgehalt schwankt merklich je nach Jahreszeit und Niederschlag, wodurch sich die Lebensgemeinschaften im Wasser von Jahr zu Jahr verändern. Einige Abschnitte wirken bei Trockenheit fast wie Salzpfannen, bevor der Regen zurückkehrt.
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