Badlhöhle, Höhle in Peggau, Österreich
Die Badlhöhle liegt auf der Nordseite der Tanneben bei Peggau auf 495 m ü. A. Sie ist etwa 500 Meter lang und in übereinanderliegende Stockwerke aufgeteilt; ein zweiter Eingang befindet sich 52 Meter über dem Haupteingang. Sie ist eine nach dem Naturhöhlengesetz geschützte Höhle.
Angeblich wurde die Höhle 1827 wiederentdeckt, obwohl sie den Einheimischen schon bekannt war. Im Sommer 1837 gruben der Besitzer Ferdinand Freiherr von Thinnfeld und sein Schwager Wilhelm Ritter von Haidinger zu wissenschaftlichen Zwecken und bargen über 400 Knochen, die der Botaniker Franz Unger untersuchte. 1870 erkannte Carl Ferdinand Peters zwei polierte Knochenspitzen als menschlich bearbeitete Nadeln. Der Phosphaterdeabbau 1918 im Zuge der Österreichischen Höhlendüngeraktion schädigte die Schichten stark.
Die Höhle ist abgesperrt, um die Fledermäuse zu schützen und wiederholte Raubgrabungen zu unterbinden. In der Nähe liegt die Repolusthöhle, der Fundort der ältesten bekannten Siedlungsspuren Österreichs, die archäologisch weit bedeutender ist als die Badlhöhle selbst.
Die Höhle erreicht man über den Badlgraben von Badl an der Mur aus; ein zweiter Eingang liegt 52 Meter über dem Haupteingang. Nach dem Naturhöhlengesetz ist sie abgesperrt, um Raubgrabungen zu verhindern und die Fledermäuse zu schützen, ein Zutritt ohne Genehmigung ist daher nicht möglich. Die nahe Repolusthöhle birgt die ältesten bekannten Siedlungsspuren Österreichs.
Die Höhle wurde abgesperrt, um ihre Fledermäuse zu schützen und wiederholte Raubgrabungen und Zerstörungen zu beenden; sie ist nach dem Naturhöhlengesetz geschützt. Ihr zweiter Eingang liegt 52 Meter über dem Haupteingang, die Gänge messen insgesamt rund 500 Meter in mehreren übereinanderliegenden Stockwerken.
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