Zentralfriedhof Annabichl, Geschützter historischer Friedhof in Klagenfurt, Österreich.
Der Zentralfriedhof Annabichl ist mit 20 Hektar am Südwestfuß des Maria Saaler Berges, unweit des Flughafens, der größte Friedhof Klagenfurts und Kärntens; er zählt über 50.000 Gräber. Als denkmalgeschütztes Objekt zeigt er für die Kriegsgräber Reihen eingravierter Betonplatten statt einzelner Grabsteine. Hier liegen Ingeborg Bachmann, Thomas Koschat und Ferdinand Jergitsch, Gründer der ersten Feuerwehr Kärntens.
Der Zentralfriedhof Annabichl am südwestlichen Fuß des Maria Saaler Berges ersetzte den Friedhof St. Ruprecht als Begräbnisstätte der Stadt; die ersten Begräbnisse fanden 1901 statt. Bischof Joseph Kahn weihte ihn 1906. Eine Straßenbahnlinie vom Klagenfurter Hauptbahnhof über die Innenstadt führte bis zu ihrer Einstellung 1963 hierher.
Auf dem Friedhof liegen die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926–1973), der Komponist und Chorleiter Thomas Koschat (1845–1914) und mehrere Kärntner Landeshauptleute, darunter Florian Gröger und Vinzenz Schumy. Auch Ferdinand Jergitsch (1836–1900), Gründer der ersten Feuerwehr Kärntens, ist hier bestattet. General Oskar Potiorek lag hier, bis seine Überreste 1966 nach Wiener Neustadt überführt wurden.
Der Haupteingang liegt nahe der Bahnstation Annabichl und der Umkehrschleife der städtischen Buslinien, sodass der Friedhof mit Bahn oder Bus erreichbar ist. Eine Straßenbahnlinie führte vom Klagenfurter Hauptbahnhof über die Innenstadt hierher, bis sie 1963 eingestellt wurde. Das Gelände umfasst 20 ha am südwestlichen Fuß des Maria Saaler Berges, unweit des Flughafens Klagenfurt.
Unter den Grabmälern befinden sich Gedenktafeln für Menschen, die unter der NS-Herrschaft ihr Leben verloren, einschließlich Kindern. Diese Gedenkstätte bewahrt die Erinnerung an oft übersehene Opfer von Verfolgung und Krieg.
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