Schloss Annabichl, Mittelalterliches Schloss in Klagenfurt, Österreich.
Schloss Annabichl liegt auf einem rund 30 Meter hohen Hügel über der Sankt Veiter Straße im Norden Klagenfurts. Das Haupthaus ist ein dreigeschoßiger Bau mit fünf nach Osten ausgerichteten Fensterachsen; diese Ostfassade ist aufwändig gestaltet, die Westfassaden sind dagegen sehr schlicht. Südlich steht eine barocke Kapelle, die der Heiligen Anna geweiht und nach 1774 errichtet wurde, und ein historischer Terrassengarten reicht bis zur St. Veiter Straße.
Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert von George Khevenhüller für seine zweite Ehefrau Anna von Thurzo erbaut und erhielt durch sie seinen Namen. Später kam es in den Besitz von Erzherzogin Maria Anna von Österreich, was seiner Bedeutung als adeliger Wohnsitz Ausdruck verlieh.
Die südlich des Haupthauses gelegene Kapelle ist der Heiligen Anna geweiht, der Namenspatronin des Schlosses, und wurde nach 1774 errichtet. Das Patrozinium verbindet den privaten Wohnsitz mit dem Vornamen Anna, den die Frau Georg von Khevenhüllers und später weitere Besitzerinnen trugen. Wie das Schloss, das privat genutzt wird, ist die Kapelle nicht öffentlich zugänglich.
Das Schloss steht auf einem rund 30 Meter hohen Hügel über der Sankt Veiter Straße, einer wichtigen Zufahrt im Norden Klagenfurts; die nach Osten ausgerichtete Hauptfassade blickt auf sie herab. Es ist heute in Privatbesitz und öffentlich nicht zugänglich, daher lässt es sich nur von außen betrachten. Der historische Terrassengarten reicht bis zur St. Veiter Straße.
Das Schloss wurde 1580 bis 1587 von Georg von Khevenhüller für seine zweite Frau Anna errichtet; ihr Name ging auf den Besitz und später auf den Bezirk über. Die Ostfassade hat fünf Fensterachsen, die Westfassaden sind schlicht. Seit 1960 nutzt die Österreichische Jungarbeiterbewegung das Haus als Europahaus; es ist bis heute Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
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