Schinder, Berggipfel im Mangfallgebirge, Österreich und Deutschland
Der Schinder ist ein Berggipfel in den Mangfallgebirgen auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland, mit zwei getrennten Kuppen auf etwa 1808 Metern Höhe. Das Massiv besteht größtenteils aus Dolomitgestein, das der Landschaft ein raues, zerklüftetes Aussehen verleiht.
Der Schinder diente seit dem Mittelalter als natürliche Grenzmarke zwischen dem Gebiet der heutigen österreichischen Tirol und dem bayerischen Herzogtum. Diese Grenzfunktion blieb über Jahrhunderte erhalten und spiegelt sich noch heute in der Lage des Gipfels zwischen zwei Ländern wider.
Der Schinder liegt auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol, was ihm eine besondere Bedeutung im regionalen Bergwandern gibt. Viele Wanderer aus beiden Ländern nutzen die gut markierten Wege, um auf den Gipfel zu gelangen.
Der südliche Zugang über die Trausnitzalm bietet einen gut markierten Aufstieg und ist für die meisten Wanderer gut geeignet. Das Wetter in diesem Teil der Alpen kann sich schnell ändern, daher ist eine warme Schicht Kleidung zu empfehlen, unabhängig von der Jahreszeit.
Die Nordflanke des Schinders weist einen auffälligen Kar auf, also eine kesselförmige Vertiefung, die durch alte Gletschertätigkeit entstanden ist. Diese Formation ist vom Tal aus kaum sichtbar und überrascht Wanderer, die den Gipfel von dieser Seite erkunden.
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