Mörbisch am See, Gemeinde im Bezirk Eisenstadt-Umgebung, Burgenland
Mörbisch am See ist eine kleine Gemeinde am Westufer des Neusiedler Sees im Burgenland. Der Ort hat traditionelle Hofgassen mit historischen Häusern, einige mit charakteristischen Arkadenstiegenhäusern, die seit 2003 Teil eines UNESCO-Welterbestatus sind.
Die Region wurde bereits von Neolithikern vor etwa 7.000 Jahren besiedelt, später nutzten die Römer den Steinbruch in St. Margarethen. Der Ort wurde 1254 erstmals erwähnt und stand bis 1921 unter ungarischem Einfluss, was seine Name und Kultur prägte.
Der Name Mörbisch stammt aus dem Ungarischen und erinnert an die lange Zeit, in der die Region unter ungarischem Einfluss stand. Die traditionellen Hofgassen mit ihren charakteristischen Arkadenstiegenhäusern prägen das Ortsbild und zeigen, wie Menschen hier über Generationen hinweg gelebt haben.
Der Ort liegt nur etwa 118 Meter über dem Meeresspiegel und ist leicht zugänglich. Es gibt ausgedehnte Rad- und Wanderwege in der Umgebung, einen Hafen mit Fährverbindungen über den See und Wassersportmöglichkeiten wie Segeln und Windsurfen.
Das Dorf ist seit 2003 bekannt als UNESCO-Welterbestätte wegen seiner einzigartigen Hofgassen-Struktur, die typisch für die Region Seewinkel ist. Jeden Sommer findet hier das Seefestspiele Mörbisch statt, ein internationales Operettenestival mit einer schwimmenden Bühne auf dem Neusiedler See.
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