Hohe Wand, Gebirgskette in Niederösterreich, Österreich.
Hohe Wand ist ein Kalksteingebirge in Niederösterreich, das sich über 8 Kilometer erstreckt und durch steile Felswände an der Süd- und Südostseite gekennzeichnet ist. Der Gipfel ragt 1.132 Meter in die Höhe und wird von mehr als 700 Kletterrouten durchzogen, die Wege für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten.
Das Gebirge wurde durch den Bau einer Mautstraße zwischen 1931 und 1932 zugänglicher gemacht, die die Gemeinden Stollhof und Maiersdorf verbindet. Diese Straße ermöglichte es mehr Menschen, den Berg leichter zu erreichen und zu erkunden.
Der Berg prägt das Landschaftsbild der Region und wird von Einheimischen als markante Grenze zwischen den Tälern wahrgenommen. Menschen besuchen den Ort, um die Natur zu erkunden und die weiten Ausblicke zu genießen.
Wanderwege beginnen von mehreren Punkten wie dem Dürnbach-Tal, Grünbach und Miesenbach und führen zum Gipfel mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Besucher sollten feste Schuhe und ausreichend Wasser mitbringen, da die Wege sonst anspruchsvoll sein können.
Das Gebirge beherbergt etwa 225 Höhlen, darunter die Einhornhöhle bei Dreistetten, die als Bildungsstätte für Geologie für Besucher geöffnet ist. Gleichzeitig starten regelmäßig Drachenflieger und Paraglider von drei ausgewiesenen Startplätzen, um die günstigen Luftströmungen zu nutzen.
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