Brennerbahn, Eisenbahnstrecke in Tirol und Trentino-Südtirol, Italien
Die Brennerbahn ist eine Eisenbahnstrecke, die Innsbruck durch das Wipptaler Tal über den Brennerpass führt und dann hinab ins Eisacktal bis Bozen und Verona verläuft. Die Strecke verbindet damit zwei Länder und überwindet dabei große Höhenunterschiede mit Hilfe von Tunneln und Viadukten.
Die Bahn entstand in mehreren Etappen: Der Abschnitt Verona-Bozen wurde 1853 eröffnet, gefolgt vom Abschnitt Bozen-Innsbruck, der 1867 fertiggestellt wurde. Diese Eisenbahnverbindung war eine bedeutende technische Leistung für den Verkehr über die Alpen im 19. Jahrhundert.
Die Eisenbahn stellt eine bedeutende technische Leistung als erste vollständige Eisenbahnstrecke über die Alpen im österreichisch-ungarischen Reich dar.
An der Brennerstation müssen Züge die Lokomotive wechseln, da Österreich und Italien unterschiedliche Stromsysteme nutzen. Die Station liegt in einer Höhe von etwa 1.372 Metern und dient als wichtiger Übergangspunkt zwischen den beiden Ländern.
Die Strecke nutzt spezialisierte Spiraltunnel, um steile Bergabhänge sicher zu bewältigen und dabei gleichzeitig sichere Bahnfahrten durch die Alpen zu ermöglichen. Diese Tunnelanlagen sind Beispiele raffinierter Ingenieurtechnik aus dem 19. Jahrhundert.
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