Österreichisches Jüdisches Museum, Jüdisches Museum in Eisenstadt, Österreich.
Das Österreichische Jüdische Museum befindet sich im historischen Wertheimerhaus und zeigt Ausstellungen über das jüdische Leben in verschiedenen Galerieräumen. Die Schausammlung umfasst religiöse Artefakte, Fotografien und Schriftstücke aus mehreren Jahrhunderten österreichischer Judenheit.
Das Museum wurde 1972 von Kurt Schubert gegründet und war das erste Jüdische Museum, das in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet wurde. Die Institution dokumentiert die lange Präsenz der jüdischen Gemeinschaft im Land und ihre Wiederaufbau nach dem Krieg.
Die Sammlung zeigt religiöse Gegenstände und persönliche Erinnerungsstücke, die das alltägliche Leben der Gemeinde darstellen. Sie können nachvollziehen, wie Menschen hier ihre Feste feierten und ihre Traditionen pflegten.
Das Museum befindet sich in der Unterbergstrasse 6 und bietet Führungen in mehreren Sprachen an, die eine vertiefte Erkundung ermöglichen. Schulgruppen und größere Besuchergruppen können spezielle Bildungsprogramme nutzen, die eine intensivere Auseinandersetzung mit den Themen ermöglichen.
Der Gebäudekomplex enthält eine ursprüngliche private Synagoge aus dem Jahr 1719 mit einem separaten Frauenbereich, die Samson Wertheimer in seiner Zeit als Oberrabbiner errichten ließ. Diese Räume zeugen von einer Epoche, in der die jüdische Gemeinde trotz widriger Umstände ihre religiöse Gemeinschaft aufrecht erhielt.
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