Eisenstadt, Verwaltungshauptstadt im Burgenland, Österreich.
Eisenstadt ist eine Kleinstadt am südlichen Rand des Leithagebirges im Burgenland, etwa 182 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Weinberge breiten sich in den Hügeln westlich und südlich der Stadt aus, während das historische Zentrum um das barocke Schloss Esterházy herum angeordnet ist.
Die Siedlung wurde 1264 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte jahrhundertelang zu Ungarn, bis sie 1921 an Österreich fiel und Hauptstadt des neu gebildeten Bundeslandes Burgenland wurde. Die Familie Esterházy machte den Ort ab dem 17. Jahrhundert zu ihrer Residenz und prägte damit sein Erscheinungsbild.
Der Name leitet sich von einem slawischen Wort für Eisen ab, das früher in der Gegend gefördert wurde. Lokale Heurige servieren Weine aus den umliegenden Weinbergen, die man entlang der kopfsteingepflasterten Gassen rund um das Schloss probieren kann.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt vorbei an Cafés und kleinen Geschäften, die hauptsächlich tagsüber geöffnet sind.
Die Bergkirche beherbergt das Marmormonument für Joseph Haydn, dessen Schädel jedoch erst 1954 zurückgegeben wurde, nachdem er nach seinem Tod 1809 gestohlen worden war. Eine Nachbildung ersetzte das Original für über ein Jahrhundert im Grab.
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