Landhaus, Regierungsgebäude in Eisenstadt, Österreich.
Das Landhaus Eisenstadt ist ein Verwaltungsgebäude in der burgenländischen Landeshauptstadt, das durch eine symmetrische Fassade und zwei innenliegende Höfe geprägt ist. Ein nördlicher Anbau beherbergt seit 1973 das Landesarchiv und erweitert die administrativen Flächen.
Von 1922 bis 1930 tagten Landtag und Landesregierung in der Eisenstädter Martinkaserne, nachdem die Leitung der Landnahme ihren Sitz in der Burg in Wiener Neustadt gehabt hatte. Das heutige Landhaus wurde von 1926 bis 1929 nach Plänen von Rudolf Perthen errichtet, zeitgleich mit einer Beamtensiedlung in der Tillstraße, und 1930 bezogen. Westlich davon entstand ab 1973 das Landhaus-Neu, das im Juli 1977 feierlich eröffnet wurde.
Im Sitzungssaal des Landtages befand sich Ferdinand Kitts 1945 zerstörte Wandmalerei „Begrüßung des heimgekehrten Burgenlandes“. Im Landhaus steht zudem eine Büste des Bundespräsidenten Karl Renner, geschaffen vom Bildhauer Gustinus Ambrosi.
Das Landhaus steht in der Landhausgasse in Eisenstadt; westlich des Baus von 1930 wurde das „Landhaus-Neu“ errichtet und im Juli 1977 eröffnet. Der Landtag bietet auf seiner Website einen 360-Grad-Rundgang durch das Gebäude, mit dem sich die Säle ohne Termin ansehen lassen. Für den tatsächlichen Zutritt wenden Sie sich vorab an den Burgenländischen Landtag.
Das Wandbild „Begrüßung des heimgekehrten Burgenlandes“ von Ferdinand Kitt im Landtagssitzungssaal wurde 1945 zerstört. Im Landhaus steht eine Büste des Bundespräsidenten Karl Renner von Gustinus Ambrosi; der von 1970 bis 1973 nordseitig angefügte Zubau beherbergt das Burgenländische Landesarchiv.
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